Thai-Yoga Faszien Massage

Mit intensiven Drucktechniken entlang den Faszien in Kombination mit Dehnungen der Muskulatur werden tiefliegende Gewebeblockaden gelöst. Diese Therapieform wird in Kleidung auf der Matte am Boden ausgeführt.

Das ist die ideale Behandlung nach harter körperlicher Arbeit oder Sport, um die Regeneration zu fördern. Nach alten Verletzungen mit Verkürzungen, können diese Techniken helfen das Bewegungsausmass wieder zu vergrössern und Fehlhaltungen zu korrigieren. Super für Menschen, welche ein „Wohlweh“ mögen und eine Behandlung deutlich spüren möchten.

Wurzeln / Ursprung Nuad Thai

Ich praktiziere die traditionelle Thaimassage, eine mehr als 2500 Jahre alte Tradition, welche ursprünglich aus Indien kommt. Vater der traditionellen Thai Medizin ist ein berühmter Yogi und ayurvedischer Arzt, auch Doktor Shivago genannt.

Thailand lag am Weg von wichtigen Handelsrouten zwischen Indien, Tibet und China. Kulturelle und religiöse Einflüsse haben sich vermischt und weiterentwickelt. Mit der Ausbreitung vom Buddhismus von Indien nach Südostasien, brachten vor allem Mönche spirituelle Praktiken in Form von Meditation, ayurvedischer Medizin und Yoga nach Thailand. Die Tempel, wo sich diese Techniken über Jahrhunderte weiterentwickelten, sind heute noch Gesundheitszentren fürs gewöhnliche Volk.

Viele Thais machen Auszeiten im Kloster, um zu innerer Ruhe zu kommen. Statt Burn out und Depression, ab ins Kloster für ein paar Tage Meditation!

Nach stundenlangem Sitzen ist so ein passives Durchbewegtwerden eine absolute Wohltat. Mit Daumen, Handballen, Ellbogen und Knie wird Druck auf Faszien und Muskulatur ausgeübt und verklebte Strukturen werden „aufgebrochen“. Passive Dehnungen und die Achtsamkeit im Moment runden eine Sitzung ab.

Nuad Thai bedeutet:
VON DER TEMPELKUNST ZUR HEILKUNST

Mein Lehrer und persönliche Erfahrungen

Auf meinen Asienreisen bin ich mehrmals in Chiang Mai, im Norden von Thailand hängen geblieben, wo Thaimassagen in jeder Ecke zu finden sind. Auf der Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen bin ich beim philosophischen Lehrer Pichet gelandet und durfte einige Male bei ihm lernen. Wer ihn erlebt hat, vergisst ihn nie mehr. Manchmal betete er stundenlang bevor es los ging mit dem Unterricht.

Für mich sind diese Techniken Gold wert, eine Massage auf der Matte ist viel dynamischer und durch Einsatz vom eigenen Körpergewicht kann ganz anders gearbeitet werden. Viele Positionen erinnern an Yogapositionen, weshalb manche sagen, es sei „Yoga für faule Leute“.

Bei einem Unfall – mit etwa 30 –  „segelte“ ich auf einer Baustelle ein Stockwerk runter und landete mit dem Rücken auf einer Betonplatte und habe mir das Kreuzbein gebrochen.

Einige Monate später war ich unterwegs in Ladakh / Indien und mein Becken fühlte sich an wie ein Zementklotz.
Spontan meldete ich mich in Goa zu einem einmonatigen Yogalehrerkurs an. Da wird meditiert, bewusst geatmet, Yoga praktiziert und achtsam gegessen von fünf Uhr morgens bis neun Uhr nachts.

Die ersten zehn Tage bin ich morgens kaum aus dem Bett gekommen, weil es überall gezwickt, gezwackt und gezogen hat, ich habe körperlich gelitten, aber es wurde besser und besser.
Anschliessend in Chiang Mai lösten mir blinde Thaimasseure/innen noch die letzten Knöpfe. Es gibt dort eine Praxis, wo nur Blinde arbeiten und ich kann euch sagen; sie scheinen die Blockaden zu riechen und finden die schmerzhaft, verkürzten Strukturen sehr schnell.

Diese Auszeit und Kombination von Yoga und Thaimassage haben mir auf die Sprünge geholfen und mich körperlich und emotional wieder in die Mitte gebracht.