Cranio-Sacral Therapie

Durch bewusste, sanfte Berührung von Knochen und Gewebe wird die Selbstregulationsfähigkeit angeregt und verschiedene Systeme im Körper werden wieder miteinander harmonisiert.
Hilft bei Kopf-, Kiefer- und Nackenschmerzen. Diese Methode ist eine sanfte Begleitung in herausfordernden Lebensphasen und bewussten Übergängen wie Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett für Mutter und Kind.

Wurzeln / Ursprung

Cranio-Sacral Therapie ist ein Teilbereich der Osteopathie, welche drei Zweige hat: Manuelle, Viszerale und Cranio-Sacrale Techniken.

In der Cranio wird der Fokus auf die Verbindung und Harmonisierung vom Cranium (Schädel) mit dem Sacrum (Kreuzbein) gelegt.

William Sutherland (1873 – 1954) entdeckte durch Experimente mit einem Helm an sich selber den craniosacralen Rhythmus und die Beweglichkeit der Schädelknochen. Er gilt als Begründer der craniosacralen Osteopathie, welche von John E. Upledger durch Forschung vertieft und weiterverbreitet wurde.

Die Hirnhaut, auch Dura genannt, umschliesst das Gehirn und das Rückenmark und ist unten am Kreuzbein fixiert. Der Tanz zwischen Knochen, Hirnhaut und dem cranialen Rhythmus ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mitte und unserer Gesundheit.

Mein Lehrer und persönliche Erfahrungen

Auf der Suche nach komplementärtherapeutischen Ansätzen, welche Körper, Geist und Seele verbinden, bin ich im 2006 auf Hugh Milne gestossen. Die Ausbildung in Visionary Cranio Sacral Work in Winterthur bleibt unvergesslich und offenbarte, wie im Körper gespeicherte physische und psychische Traumas durch sanfte Techniken gelöst und befreit werden dürfen.

Von 2012 – 2017 durfte ich an der SICO (Swiss International College of Osteopathy) studieren. Während diesen Jahren sind unsere Kinder zur Welt gekommen und ja, ich bin sicher, sie sind Osteokinder.
Die manuellen Techniken haben die Blockaden im Knochengerüst gelöst, die cranio Techniken haben eine Verbindung von oben/unten gestärkt und die Techniken an den Bauchorganen haben die Durchblutung verbessert und eine Schwangerschaft möglich gemacht.

Aus schulmedizinischer Sicht galt ich als unfruchtbar! Da ich beide Kinder einige Tage über den Geburtstermin hinaus getragen habe, durfte ich den Effekt einer „osteopathischen Weheneinleitung“ gleich an mir selbst erfahren und gebe das nun sehr gerne weiter.
Mittlerweile durfte ich mehr als 10 Kindern „auf die Sprünge“ helfen, welche sonst mit Medikamenten eingeleitet worden wären.

Für mich ist die craniosacrale Osteopathie die optimale Begleitung, um ins Leben zu kommen und zu gehen. Auch beim Sterben ist das DA-Sein und bewusste Raum halten eine wichtige Begleitung.

Nach meinen zehn Indienreisen war ich jedes Mal geschockt, wie wir hier mit diesen natürlichen Übergängen umgehen und wie Tabu diese Themen nach wie vor sind in unserer Gesellschaft.